redefluss

basiert auf der Vision, daß durch Wahrnehmen, durch Annehmen, durch Wertschätzung der individuellen Wortbedeutungen und Grenzen, neue Wege der Kommunikation aufgemacht werden können.

Ziel des Kunstprojektes war es, Möglichkeiten und Grenzen von Kommunikation zu thematisieren und in den unterschiedlichen Situationen des Projektes erfahrbar zu machen. Der Umgang und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten, Stille, Sprachbarrieren, Sprachlosigkeit, Bewegtheit und Rede-Fluss stand dabei im Vordergrund.

Das Projekt wurde ausgeführt von
Gebärdenden Menschen
Sprechenden Menschen
und sich bewegenden Menschen

und fand in 3 Phasen statt
Phase 1: Arbeitsphase; Konfrontation mit Sprachgrenzen, gemeinsames Erarbeiten der personellen Sprachinstallation; Finden von Klängen, die auch gehörlose Menschen “hören” können.
Phase 2: g´spHear – Konzert und Fest im alten Rathaus mit Elisabeth Schimana und Gordon Paunovic
Phase 3: personelle Sprachinstallation auf der Donaulände mit 32 gehörlosen und hörenden PerformerInnen

wenn wir davon ausgehen,
dass jede die welt eigen sieht.

wenn wir daran denken,
daß jedem ein wort etwas anderes bedeutet.

dann sollten wir achtsam mit unserer sprache sein,
um wesentliches zu äußern.

dann sollten wir aufmerksam zuhören,
weil jeder mensch es wert ist.